Was kommt in die perfekte Wickeltasche?

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Im Internet gibt es zum Packen der Wickeltasche wahrscheinlich 1000 Tipps und Tricks, aber muss denn wirklich gleich ein kleines Reisegepäck mit? Ich bewundere diese perfekten Wickeltaschen wirklich, meistens sieht es mit meiner Organisation aber etwas schlechter aus. Vielleicht kennt ihr das auch, ihr habt immer ein Pflaster dabei, aber wenn es gebraucht wird, fehlt es natürlich.

Unsere Wickeltasche ist also immer nach dem Motto „weniger ist mehr“ gepackt 😉

Aber was wird eigentlich geraten? Was gehört in die perfekte Wickeltasche? Was ist in meiner?

Eine Wickelunterlage:

Na klar, in die Wickeltasche gehört eine Wickelunterlage. Am Besten sollte sie schön dick sein und abwischbar natürlich auch. Der Ansatz ist wirklich praktisch, es nimmt aber auch immer sehr viel Platz weg und die Wickelunterlagen sind außerdem meistens sehr klein, sodas alles ab 3 Monaten kaum noch Platz findet. Daher hatten wir noch keine Wickelunterlage dabei. Beim Babykurs tut es eigentlich auch eine Decke oder ein Handtuch, man kann es zwar nicht abwischen, aber da man meistens etwas auf die Wickelunterlage legt, kommt man um das Waschen eh nicht herum. Später fand ich bei Maxi allerdings diese Einmalwickelunterlagen aus der Drogerie echt praktisch. Die lohnen sich tatsächlich im Gegensatz zu einer kleinen, gepolsterten Unterlage.

Windeln:

Da sind sich wohl fast alle einig, frische Windeln braucht man natürlich. Wir haben immer 2-3 Windeln dabei und sind damit immer gut ausgekommen.

Feuchttücher:

siehe Windeln…

Wechselkleidung:

Body, Hose, Shirt. Ich finde es sinnvoll, diese Kleidungsstücke immer dabei zu haben. Bei Kindern kann man nie wissen. Bei kurzen Wegen haben wir diese aber auch nicht mit, denn es muss nicht bei jedem Fleck umgezogen und im Notfall ist man schnell wieder zu Hause. Zum Turnen & Co haben wir aber natürlich immer alles dabei. Ich habe bei Mamis aber auch schon ein ganzes Reisesgepäck gesehen. Wow. 3 Oberteile, 2 Hosen, Strumpfhosen, Bodys, eine Jacke, Socken, Ersatzmütze. Falls sie sich falsch eingekleidet haben, schmutzig werden, noch spontan länger weg müssen… Ich verurteile da keinen, wenn die Mama sich so am Sichersten fühlt, dann soll sie es so machen. Aber ich käme nicht auf die Idee, ein bisschen Improvisation muss sein und meistens findet sich doch eine Lösung.
(Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass ich nach diesen Sätzen nächste Woche ein Missgeschick erlebe, bei dem ich auf diese superorganisierte Mama angewiesen bin *lach*)

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Wickeltasche von PinkLining

Wundschutzcreme:

Praktisch, ja. Ich denke, da kennen wir unsere Kleinen am Besten und wissen, ob sie Cremes brauchen könnten oder nicht. Am Anfang hatte ich auch noch eine dabei, mittlerweile eher selten. Es reicht meistens, wenn wir zu Hause cremen.

Windeltüten:

Ob Müllbeutel oder diese praktischen kleinen Riechtütchen für Windeln. Es ist wirklich hilfreich sie dabei zu haben. Hier muss ich sagen, ich müsste sie öfter dabei haben.

Spucktücher:

Für mich wirklich eines der Dinge, die noch nie in meiner Wickeltasche gefehlt haben. Spucktücher sind von Neugeborenen bis Kleinkinder einfach immer praktisch. Zum Unterlegen beim Wickeln, als Spuckschutz, zum Wegwischen vom Nassen, Gesicht abtrocknen, wenn man mal die Taschentücher vergisst… Multitalente eben!

Fläschchen:

Ein Babyfläschchen hatten wir durch das Stillen anfangs nie mit, mittlerweile gehen wir aber auch ohne Wasserflasche nicht aus dem Haus. Mit Flaschenkind braucht man da natürlich eine gewisse Grundausstattung, das kenne ich auch noch von dem Großen 🙂

Snacks und mehr:

Das kommt natürlich einfach auf das Vorhaben an, es ist aber auf jeden Fall sehr praktisch immer etwas Obst dabei zu haben oder kleine Snacks….

Ersatzschnuller?
Emma mag den Schnuller nicht, so bleibt uns das eh erspart 🙂

Sonnenmilch und Wind-Wetter-Creme:

Hier ist es ähnlich wie bei der Wundschutzcreme. Das sollten Mütter wirklich selber einschätzen, ob sie es an diesem Tag brauchen… Im Sommer haben wir Sonnenmilch dabei, Wind und Wettercreme benutzen wir nur zu Hause bevor wir Rausgehen.

Spielzeug:

In fremder Umgebung kann ein bekanntes Spielzeug bestimmt Sicherheit geben. Wir nehmen allerdings nur selten etwas mit, denn aus Erfahrung ist Spielzeug, besonders das Eigene, draußen und woanders meistens total uninteressant und überflüssig. Es ist dann in der Wickeltasche und wird ungenutzt wieder rausgenommen, das ersparen wir uns einfach. Wir nehmen eigentlich nur eins mit, wenn wir wissen, dass es dort garnichts zum Spielen oder Bestaunen gibt.

Steckdosensicherung?

Ein komischer Rat! Wenn ich woanders bin, bin ich meistens auch in der Nähe von meinem Kind. Ich käme also garnicht auf die Idee irgendwo anzufangen die Steckdosen zu sichern *kicher*

Pflaster:

Immer dabei haben ab einem Jahr! Unbedingt. 😉 Wir haben uns schon oft geärgert, aber ohne ist es natürlich auch kein Weltuntergang.

Das waren auch schon meine Gedanken zur Wickeltasche. Ich würde gerne so eine perfekte Tasche mit mir rumschleppen, aber tatsächlich ist bei uns immer nur das Wichtigste drin. Bisher sind wir aber immer heile zu Hause angekommen 🙂

Macht es wie ihr euch am Sichersten fühlt und vorallem mit nicht zu vielen Sorgen und Gedanken <3

Eure Anna

 

 

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3 Kommentare

  1. Ich musste für Merle immer mehrfache Wechselkleidung mit haben….. denn bei Muttermilchstuhl bis in die Haare… demnach auch immer eine ganze Rolle richtiger Müllbeutel Ich hoffe,das bleibt mir beim nächsten erspart. Und was wir neben den Pflastern auch empfehlen können ist Arnica ,in der Hoffnung es sieht diesmal nicht so schlimm aus wie beim letzten Mal.

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